Es sind nun schon 7 Jahre in denen SCO versucht gegen alle und jeden angebliche Rechte/Patentverletzungen durchzuklagen und versteht das in gewissem Sinne sogar als Geschäftsmodell.
Freunde haben sie sich damit nicht gemacht und genau verstanden, warum sie glauben ihnen gehöre ein Teil von Linux hat glaube ich auch keiner. So stellte ein Gericht in einer Klage gegen Novell jetzt fest, das die Patente, die SCO eigentlich gegen Novell einklagen wollte in Wahrheit bei Novell liegen - scheint also gar nicht so einfach zu sein mit den Patenten...
Wie SPON in einem netten Artikel feststellt, wurde die Firma SCO, wenn man sie denn noch so nennen will, mehr oder weniger eingedampft auf den CEO, den technischen Leiter und den Chef-Anwalt - die dreisten Drei sozusagen, oder die Leichtsinnigen ?
Nach der Feststellung des Gerichts erscheint der Plan von SCO nun wegen Geldmangel (SURPRISE !) Patente zu verkaufen, also solche die sie meinen wirklich zu besitzen, irgendwie als weiteres Hirngespinnst.
Um der Sache aber die Krone aufzusetzen hoffen die 3 jetzt darauf das eine Klage mit einem Volumen von etwa 5 Milliarden $ doch klappt, obwohl die Aussichten als sehr schlecht zu bezeichnen sind: Erstens geht es um Code den SCO einem früheren Partner vertragswidrig übertragen hatte, zweitens wurde SCO der Patentanspruch an eben diesem Code gerade vom Gericht abgesprochen und drittens heisst der "Gegner" IBM...
Angesichts dieser Situation muss SCO einem schon fast leid tun. Die Tatsache das eine Firma, die meinte ausser Patenten irgendiwe zu haben oder auch nicht, nichts mehr tun müsse um Geld zu verdienen, ENDLICH scheitert ist aber eher eine gute Nachricht.


